GRAVIOLATEE

14 02 2012

Ein exotischer Name für eine sehr exotische Pflanze: Graviola

Der Baum auch „Corazón de Indio“ genannt, ist in Südamerika beheimatet.

Hier wissen die Indianer seit vielen Hundert Jahren um die Kraft dieser Pflanzer und dort werden die Blätter gerne als Graviolatee, als Heilmittel gegen vielerlei Krankheiten eingesetzt.

Die Pflanze ist ca. 5- 6 Meter hoch mit dunkelgrünen und stark glänzenden Blättern, die ein wenig an Lorbeerblätter erinnern. Die Blüten sind länglich, grüngelb bestehen aus drei Kelch- und Kronblättern und dünsten einen aasartigen Geruch aus. Das lockt die Fliegen an und so werden die Blüten bestäubt.

Der Baum ist auf dem gesamten südamerikanischen Kontinent beheimatet und die 12-30 cm langen und bis 6 kg schweren Früchte sind sehr beliebt. Die herzförmige Frucht mit weiß bis leicht orangen Fruchtfleisch  hat unter der gelbgrünen bitteren, ledrigen Schale  große, gelbliche bis schwarze Samen und äußerst schmackhaftes Fruchtfleisch, das einen leicht süßlichen Geschmack aufzuweisen hat.

Die Einheimischen nennen diese stachlig aussehende Frucht auch „Guanábana“ und machen davon auch gerne ein kühles Erfrischungsgetränk oder essen die gesunde Frucht gleich vom Baum. Leider ist die Graviolafrucht, als auch ihre Blätter oder Graviolatee in Europa sehr selten zu kaufen.

Dieser Baum ist mittlerweile an vielen wissenschaftlichen Untersuchungen beteiligt, denn er weist viele gesunde und extrem wirksame Substanzen auf. Es wird in alle Richtungen geforscht und untersucht: Speziell die entzündungs-, pilz- und tumorhemmende Wirkung als auch die antibakterielle stehen im Fokus.

Diese Heilwirkung kann jeder für sich nutzen, der an den Tee aus dieser Pflanze kommt.

Die Indianer verwenden die Graviola -Pflanze bei Asthma, Arthritis, Bluthochdruck, Depressionen, Diabetis, Durchfall, Fieber, Grippe, Husten, Leberkrankheiten, Nervenschwäche, Rheuma, Schupfen und Verdauungsproblemen. Am interessantesten ist aber sicherlich die tumorhemmende Eigenschaft die bereits im Jahre 1976 festgestellt wurde (vom National Cancer Institute in Amerika USA).

Aber nicht nur das die Pflanze Krebszellen bekämpfen kann – NEIN- sie bekämpft auch Tumorzellen, welche bereits resistent gegen Anti-Tumormedikamente sind und sich so weiterhin vermehren können.

Ein Zitat des Purdue-Wissenschaftler Jerry McLaughlin:

„Es scheint, dass Graviola den Stecker aus der Energieversorgung resistenter Krebszellen zieht“

Die Regenwaldpflanze hilft aber nicht nur bei Tumoren, sondern auch bei Bakterien, Parasiten und Pilzen.

Der Tee aus den Blättern der Pflanze hilft auch bei Schleimhautentzündungen, Schnupfen und bei Diabetis

1998 wurden weitere Untersuchungen öffentlich gemacht und wieder wurde bestätigt, dass der Wirkstoff aus den Blättern und Stängel der Graviola toxisch für die Krebszellen ist, aber keinen Einfluss auf die gesunden Zellen hat.

Der Graviolatee hat eine klare, heller Tassenfarbe und einen sehr angenehmen, feinen Geschmack!

Sie erhalten den Tee aus dem Ursprungsland – bestellbar bei